Die pädagogische Arbeit, die in der Kita St. Judas Thaddäus vertreten wird, wird von vier Säulen gestützt. Mit dem gesetzlichen Auftrag des BBPs (Berliner Bildungsprogramm), der Anlehnung am pädagogischen Ansatz von Maria Montessori, der religionspädagogischer Arbeit mit dem katholischen Glauben wird den Kindern auch die Auseinandersetzung mit der Inklusion nähergebracht und vorgelebt.

Unser pädagogisches Handeln erklärt sich nicht nur durch den gesetzlichen Auftrag nach dem Berliner Bildungsprogramm (BBP), sondern lehnt sich auch an die Pädagogik von Maria Montessori an.

Maria Montessori war eine Ärztin, Naturwissenschaftlerin und Pädagogin. Ihre Pädagogik orientiert sich unmittelbar am Kind mit seinen Bedürfnissen nach spontaner Aktivität und nach Selbstbestimmung sowie an seinem Streben nach Unabhängigkeit von Erwachsenen. Im Wesentlichen waren es drei Einsichten, die sie gewann:

  1. Kinder benötigen entwicklungsgemäße Mittel zur sinnvollen Beschäftigung.
  2. Kinder müssen zur Entfaltung ihrer geistigen Kompetenzen Sinneserfahrungen machen und…
  3. Kinder brauchen Bewegung.

Die Erziehung zur Selbsttätigkeit und damit zur Selbstständigkeit beginnt bei Maria Montessori bereits im Kindergarten und soll ganz auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder zugeschnitten sein. Bei Maria Montessori fasziniert uns, dass Kindern geholfen wird, ihre natürliche Umgebung begreifen zu lernen. Mit dem besonders gut durchdachten und sinnvoll aufeinander aufbauenden Sinnesmaterial lernt das Kind durch sein Tätig sein auf spielerische Weise, ohne Druck oder Wettbewerbsangst. Dabei hat es viele Erfolgserlebnisse, die sein Selbstvertrauen stärken. In späteren Lebensjahren wird es diesem Kind leichter fallen, kommende Pflichten und Forderungen zu erfüllen, da es niemals zu einer Tätigkeit gezwungen wurde und somit keine Abscheu gegen tätiges Handeln entwickelt hat.